Liebste Lauscherinnen und Lauscher,
heute muss ich mal das kopfüber Bild in den Newsletter packen. Sinnbildlich dafür, immer wieder Dinge aus neuer Perspektive zu betrachten, was ehrlicherweise zuweilen ermüdend ist. Was verändert sich? Was bleibt? Das, was man liebt. Weil man das Großartige und Schöne darin sieht. Und auch wenn es sich verändert, geht man mit und schaut zu, begleitet und bewegt mit. Gehen aber Wertschätzung, Haltung und Hingabe verloren, dann kommt die Zeit für Mut. Ich komme immer wieder dahin zurück als ganz grundlegende Haltung für alles, was ich tue. Das ist das, was ich am meisten vermisse. Vor allem auch bei denen, die sich in wichtigen Positionen befinden.Es fühlt sich an als wären Werte verschoben, die ich lange für selbstverständlich hielt. Gar nicht so einfach da klar zu bleiben und nicht alles auf dem Kopf zu sehen.
In einem englischen Cartoon, den ich heute entdeckte, fragt ein kleines Tier einen Jungen: Was möchtest Du sein, wenn Du groß bist? Und der kleine Junge antwortete schlicht: kind - Das Wort kind bedeutet für mich nicht einfach nur freundlich, es bedeutet liebenswürdig, gütig, entgegenkommend. Das wäre die Entscheidung, die es braucht um diese Welt zusammen zu halten.
Ich weiß, dass ich oft davon spreche. Vom mutig bleiben. Nicht müde werden, neu anfangen, immer wieder. Weil ich das auch für mich immer wieder hören muss von Menschen um mich herum. Immer wieder eine Stimme sein, die ermutigen kann. Mit Musik und mit Worten. Tut, was immer ihr tun könnt, um ein Lux zu sein in dieser Welt. In Euren Kreisen, im Wachsein dann, wenn jemand allein da steht. Einfach, wo immer es möglich ist. Liebt, was das Zeug hält.
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Mal etwas ganz anderes: Ich habe mich entschlossen meine Musik bei Spotify runterzunehmen. Ich hab mir das jetzt lange angesehen und war hin und her gerissen, ob ich da bleiben soll. Es sind immer etwa 1000 monatliche Hörer bei mir gewesen. Am Ende schaffen allerdings viele Songs nicht die 1000 Plays Grenze, unter der Spotify einfach nichts vergütet beziehungsweise die Lizenzen einfach umverteilt.
Der am besten vergütende Streaming Dienst ist Qobuz und der hat auch die beste Qualität. Tidal und Apple kommen bei mir dann danach. Zunehmend ist bei Spotify alles voller KI generierter Musik oder voll von Ghostwritern mit Fakeprofilen. Das fühlt sich alles mies an. Also jetzt dann doch der Schritt.
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Lasst Euch gern auf unseren Konzerten sehen. Am liebsten spielen wir sie mit Euch. Breites Lächeln.
Unser Abschlusskonzert in Köln wird besonders. Wir haben den australischen Singer,-SongwriterJaimi Faulkner und Frieder Gottwald am Bass zu Gast und freuen uns mächtig darauf.
Mit luxigen Grüßen
Christina Lux & Oliver George
P.S.
Für Kurzentschlossene: Es ist wieder ein Platz frei geworden für den Songwriting Workshop am 23. und 24. August in Bechtolsheim. Hier könnt ihr buchen: KulturGut in Bechtolsheim
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